2. Workshop über Daten in den Lebenswissenschaften:
Informatik-Technologien und Support
In den Lebenwissensschaften werden riesige
Datenmengen in biologischen und medizinischen Experimenten erzeugt mit
dem Ziel biologische Zusammenhänge zu entschlüsseln bzw. besser zu
verstehen. Als Konsequenz wird es immer wichtiger, den Forscher bei der
Auswahl der für ihn relevanten Forschungsergebnisse mit
Informatik-Technologien zu unterstützen. Der Support bezieht sich
sowohl auf Sekundärdaten in klassischen wissenschaftlichen
Publikationen als auch auf Primär- bzw. Rohdaten, die bislang in der
Regel nur dem Datenerzeuger zur Verfügung stehen.
Datenbanktechnologie und Information-Retrieval-Systeme bilden hierbei die Basis. Information-Retrieval-Systeme helfen Nutzern bei der Suche nach interessanten Einzel-Publikationen. Experimentelle Datenbanken sammeln experimentelle Resultate und machen die Aufbereitung von Daten zur Publikation einfacher. Bio-Datenbanken stellen virtuelle Datenblätter bereit, die von den Nutzern benötigt werden, um komplexe intrazelluläre Zusammenhänge unter Verwendung vieler Einzelresultate zu Modellieren, zu Simulieren und zu verstehen. Experimentelle
Datenbanken erlauben die Verwaltung experimenteller Daten. Biobanken erlauben die Suche nach interessanten Proben für Zusammenarbeiten
Die Nutzung von Datenbanken ist jedoch im Kontext einer Landschaft von Diensten und Anwendungen zu sehen. Eines der Schlüsselprobleme ist hierbei die geeignete Kombination von Diensten und Daten, was der Nutzung semantischer Technologien für bio/medizinische Anwendungen starken vorschub
geleistet hat. Wir sehen als Themenkreis für unseren Workshop unter Anderem die
folgenden Themengebiete:
Der erste Workshop Daten in den Lebenswissenschaften wurde am 28.9.2009 in Lübeck durchgeführt. Es wurden acht Vorträge, sehr hoher Qualität gehalten, die Diskussionen der ca. 25 Teilnehmer waren lebhaft und offen. Aus unserer Sicht war der Workshop ein Erfolg, den wir gerne 2010 wiederholen oder noch übertreffen wollen.
Update 1.5.2010: Es sind verschiedentlich technische Probleme mit der Konferenz-Submission gemeldet worden. Falls die Probleme bleiben, schicken Sie bis zum 5.5.2010 (gerne auch früher) Ihre Einreichungen an Wolfgang punkt Mueller am h-its.org
Datenbanktechnologie und Information-Retrieval-Systeme bilden hierbei die Basis. Information-Retrieval-Systeme helfen Nutzern bei der Suche nach interessanten Einzel-Publikationen. Experimentelle Datenbanken sammeln experimentelle Resultate und machen die Aufbereitung von Daten zur Publikation einfacher. Bio-Datenbanken stellen virtuelle Datenblätter bereit, die von den Nutzern benötigt werden, um komplexe intrazelluläre Zusammenhänge unter Verwendung vieler Einzelresultate zu Modellieren, zu Simulieren und zu verstehen. Experimentelle
Datenbanken erlauben die Verwaltung experimenteller Daten. Biobanken erlauben die Suche nach interessanten Proben für Zusammenarbeiten
Die Nutzung von Datenbanken ist jedoch im Kontext einer Landschaft von Diensten und Anwendungen zu sehen. Eines der Schlüsselprobleme ist hierbei die geeignete Kombination von Diensten und Daten, was der Nutzung semantischer Technologien für bio/medizinische Anwendungen starken vorschub
geleistet hat. Wir sehen als Themenkreis für unseren Workshop unter Anderem die
folgenden Themengebiete:
- Datenmodellierung
- Metadaten und Annotationsmanagement
- Herkunft und Historisierung von Daten
- Ontologien und Datenintegration
- Semantic Web Technologien
- Bereitstellung, Austausch und Abgleich von Daten
- Indexierung und Information-Retrieval-Techniken
- Geeignete User Interfaces für die Datenpräsentation
- Data Mining und Datenvisualisierung
- Datenqualität und Datenbereinigung (Curation)
- Datenverarbeitungsworkflows und Analysepipelines
- Mobile Databanken and Anwendungen
- Peer-to-peer-, Grid- und Cloud-Computing
- Middleware und Anwendungsintegration
- Systemprototypen und Evaluationen
- Kommerzielle Lösungen (Bio-Datenmanagementsysteme, Bio-Information-Retrieval- Systeme, Bio-Grids etc.)
Der erste Workshop Daten in den Lebenswissenschaften wurde am 28.9.2009 in Lübeck durchgeführt. Es wurden acht Vorträge, sehr hoher Qualität gehalten, die Diskussionen der ca. 25 Teilnehmer waren lebhaft und offen. Aus unserer Sicht war der Workshop ein Erfolg, den wir gerne 2010 wiederholen oder noch übertreffen wollen.
Organisatoren (alphabetisch)
| Prof. Dr. Ralf Hofestädt, Universität Bielefeld |
| PD Dr. Wolfgang Müller, HITS (Kontakt) |
| Dr. Can Türker, FGCZ Zürich |
| Prof. Dr. Klaus A. Kuhn |
Wichtige Daten
| 2.5.2010 | Einreichungsschluss |
| 216.6.2010 | Entscheidung |
| 28.6.2010 | Camera Ready |
| 30.9.2010 | Workshop |
Update 27.6.2010: Der Workshop ist auf einen




